Lebensraum (Gehege/Terrarium/Winterstelle)

Unterbringung:
Schildkröten sind Reptilien und verfallen daher im Spätherbst in eine Winterstarre. Hierfür benötigen sie einen feuchten, erdigen und geschützten Platz, um sich einzugraben.

Für die kalte Jahreszeit braucht man für Jungtiere ein Terrarium. So ein Terrarium sollte mindestens 10x so lang sein wie die Schildkröte und ca. halb so breit wie lang. Natürlich ist es am besten, wenn es noch größer ist. Außerdem sollte es nach oben offen sein. Für den Boden braucht man mindestens 10-15cm Terrariensubstrat, am besten eignet sich Gartenerde. Das Substrat muss immer leicht feucht gehalten werden. Schön für das Tier sind immer Versteckmöglichkeiten in Form von Steinhöhlen, Wurzeln oder ausgestochenen Grasnaben.

Zur Beheizung des Terrariums benutzt man eine Wärmelampe und niemals Heizsteine oder ähnliches. Die Wärme muss nämlich immer von oben kommen. Da Schildkröten Wärme durch Helligkeit wahrnehmen, müssen wir ihnen zusätzlich das Sonnenlicht ihrer Vorkommensgebiete simulieren.

Für die warme Jahreszeit braucht man ein Freigehege. Jungtiere bis 200g werden zunächst noch in einer Schutzhütte gehalten, da das Freiland für sie zu offen und gefährlich auch in Bezug auf Fressfeinde ist. Je nach Wetterlage sollte aber das Dach offen sein, so dass die Sonne hineinscheinen kann. Jungtiere ab 200g können dann schon im Freigehege gehalten werden, jedoch brauchen auch sie noch den Zutritt zur Schutzhütte. Das Freigehege sollte für eine Schildkröte mindestens 10 qm groß sein und für jedes weitere Tier sollten wieder mindestens 5 qm dazukommen. Mit dem Platz sollte man sehr großzügig umgehen!

Zur Standartausstattung eines Freigeheges gehört aber noch mehr: Man braucht Versteckmöglichkeiten, Sonnen- und Schattenplätze, Trinkstellen. Außerdem benötigt man einen ganztägig sonnenbeschienenen, unbewachsenen Erdhügel für die Eiablagen der Weibchen. Wichtig ist auch eine ausbruchsichere Umrandung des Geheges, da Schildkröten gute Kletterer sind. Da die Nahrung von Griechischen Landschildkröten fast ausschließlich aus Wildkräutern besteht, sollten im Gehege auch hauptsächlich solche wachsen. Flache Sträucher sollten zum Schatten spenden angepflanzt werden.
2014 - Mai:
Die Ruhe vor dem Sturm. Sobald es Futter gibt, beginnt die Rushhour am Schildkrötenplatz.
2014 - Mai:
Der Frühling macht sich im Gehege breit und die Blumen blühen. Einfach eine schöne Zeit.
2013 - Oktober:
Die beiden neuen Regentonnen mit je 500 Liter Fassungsvermögen sind mit feuchtem Torf gefüllt und dienen als Winterschlafstelle.
2013 - Oktober:
Das Winterquartier der afrikanischen Panther-Schildkröten.
2013 - April:
Die beiden Unterkünfte im Freigehege erhalten ein Vordach über dem Eingang als Regenschutz.
2013 - April:
Die Schildkröten genießen die ersten Sonnenstrahlen im Freigehege.
2012 - März:
Das Freigehege ist hergerichtet, jetzt können die Schildkröten aus dem Winterschlaf erwachen.
2011 - August:
Der Sommer ist da und alles blüht im Freigehege. Die Schildkröten genießen Sonne und Schatten.
2011 - April:
Es ist noch ruhig im Freigehege. Die Schrildkröten sind noch müde vom Winterschlaf.
2010 - November:
Unser Terrarium wird zum Winterquartier der afrikanischen Panther-Schildkröten.
2010 - April:
Das vergrößerte Freigehebe in der Alberlochstraße 15 in Lochau.
2009 - Juni:
Wir ziehen um in die Alberlochstraße 15 in Lochau. Das Freigehege ist kurz vor dem Einzug fertig.
2008 - April:
Das erste Winterquartier im Keller der Hoferstraße 15 in Lochau.
2006 - Juni:
Mein erstes Freigehege im Garten der Hoferstraße 15 in Lochau.